Vielleicht sind Sie in letzter Zeit auch über einen Artikel in einem dieser Lifestyle-Magazine gestolpert, der behauptet, dass Stadtflucht groß im Kommen sei. Die Realität sieht anders aus. EU-weit leben gut 75 Prozent der Menschen in den urbanen Zentren – und machen auch keine Anstalten, von dort wegzuziehen.
Die kulturellen und kommerziellen Angebote sind größer, die Wege zur Arbeit kürzer, Dienstleistungen – von Ärzten bis Handwerker – erreichbarer. Wen wundert es da noch, dass Wohnraum in unseren Städten immer knapper und teurer wird? Hamburg hat einen Leerstand von 0,5 Prozent, in Amsterdam fehlen rund 200 000 Wohnungen, in Paris kostet der Quadratmeter im Schnitt über 30 EUR. Das erste Opfer dieses Platzmangels ist in vielen Wohnungen das Badezimmer. „Warum Fläche und Geld für einen Raum opfern, der ohnehin nur ein paar Minuten am Tag genutzt wird?“, lautet oft der Gedankengang. Was Vermieter und Bauherren dabei übersehen, ist, wie wichtig vielen Menschen ihr Badezimmer tatsächlich ist. Dort startet ihr Tag, dort klingt er aus - der Raum ist Rückzugsort und Wellbeing-Zone. Ohne schönes Badezimmer macht Wohnen einfach keinen Spaß.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen daher, wie Sie auch aus dem kleinsten Badezimmer das Maximum herausholen. Angefangen bei der grundsätzlichen Planung, über Ideen zu Farb- und Lichtgestaltung bis hin zu Details wie Ablageflächen und Armaturen. Durch den Artikel begleitet uns Natascha Beha, ihres Zeichens Expertin für Produktentwicklung und Badgestaltung bei hansgrohe.
Unseren Einstieg ins Thema finden wir dabei mit der Frage:
Natürlich ist Größe relativ. Zehn Quadratmeter klingen nach viel Platz für ein Badezimmer. Wenn sich morgens aber fünf Familienmitglieder gleichzeitig fertig machen müssen, wird es trotzdem eng. Drei Quadratmeter sind für viele Singles meist ausreichend. Ist die Person allerdings auf einen Rollstuhl angewiesen, wird der Platz mehr als knapp.
Um trotzdem auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, schöpfen wir aus dem Schatz unserer Erfahrung. Denn wir wissen: Unter 5 bis 6 Quadratmetern Fläche werden Planung und Einrichtung eines Badezimmers zur Herausforderung. Sollte sich Ihr Bad in dieser Dimension bewegen, helfen Ihnen unsere Ideen für kleine Bäder auf jeden Fall weiter.
Kleine Badezimmer wohnlich zu gestalten, ist die Königsdisziplin der Innenarchitektur. Aber mit ein wenig Kreativität, den richtigen Materialien und hochwertigem Zubehör ist selbst im kleinsten Bad alles möglich.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Egal, ob Sie neu bauen oder ein kleines Bad renovieren möchten, los geht es immer mit der Planung am Reißbrett – oder, etwas moderner, in unserem 3D Inspirator Tool. Bereits jetzt stellen sich wichtige Fragen, deren Beantwortung den weiteren Kurs festlegt.
Tatsächlich: Bereits auf vier Quadratmetern kommen Badewannen infrage. Allerdings verschlingt der Zuber auch jede Menge Platz. Sind Sie also eher Dusch- als Bademensch, dann eröffnet sich Ihnen hier die Chance auf den maximalen Raumgewinn. Möchten Sie dagegen keinesfalls auf Ihre geliebte Wanne verzichten, dann entscheiden Sie sich entweder für die Kombination aus Dusche und Badewanne, in Fachkreisen auch Duschbadewanne genannt, oder für eine Raumsparbadewanne, falls Sie Dusche und Badewanne lieber getrennt halten möchten.
Immer häufiger halten Menschen Badezimmer und WC getrennt. Zum einen aus ganz praktischen Gründen: Gemeinsam mit dem Partner Zähneputzen ist ein schönes Morgenritual. Sich die Zähne zu putzen, während er auf der Toilette sitzt, ist dagegen eher ein Akt der Verzweiflung. Zum anderen spart ein separiertes WC natürlich auch viel Platz und schafft Raum für mehr Komfort. Sollte sich Ihnen also die Möglichkeit bieten, die Toilette in einem eigenen kleinen Zimmer unterzubringen, dann nutzen Sie sie. Gerade in Mehrpersonenhaushalten stellt sich außerdem früh die Frage: ein einzelner Waschplatz oder ein Doppelwaschplatz? Für viele ist Letzterer im täglichen Ablauf nahezu unverzichtbar, vor allem, wenn sich morgendliche Routinen überschneiden. Bei begrenztem Raum führt dieser Anspruch häufig auch zur Entscheidung gegen eine Badewanne und für eine Dusche plus Doppelwaschplatz. Ein angenehmer Nebeneffekt: Ein Doppelwaschtisch mit Unterschrank schafft direkt zusätzlichen Stauraum und sorgt für mehr Ordnung im Bad.
Auch die Kabelverlegung gehört bei der Planung eines Badezimmers zu den Grundsatzentscheidungen. Denn wenn die Strippen einmal liegen, lassen sie sich nur mit großem Aufwand nachträglich erweitern. Machen Sie sich also frühzeitig Gedanken über Ihr Lichtkonzept.
Zu wenig oder falsches Licht ist einer der häufigsten Fehler, die bei der Gestaltung kleiner Badezimmer gemacht werden. Viele Menschen denken, dass für einen kleinen Raum eine einzelne Deckenleuchte reicht. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Gerade kleine Räume benötigen sehr viel Licht, um sie voll zur Geltung zu bringen.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Wenn die erste Planung steht, geht es weiter mit Elementen und Aspekten Ihres Badezimmers, die maßgeblich zu seiner Gestaltung beitragen und nicht so leicht austauschbar sind. Diese sind:
Zunächst sehr grundsätzlich: Kleine Badezimmer profitieren besonders von Materialien, die Leichtigkeit und optische Ruhe erzeugen. Helle Keramikfliesen, Feinsteinzeug oder glatte Mineralwerkstoffe reflektieren Licht gut und lassen enge Räume weiter wirken. Für Böden eignen sich rutschhemmende Fliesen oder fugenarme Beläge; je weniger Unterbrechungen in der Fläche, desto großzügiger erscheint Ihr Bad. Natürliche Materialien setzen bewusst warme Akzente, ohne den Raum zu überladen. Helles Holz wie Eiche oder Birke oder helle, matte Oberflächenlacke eignen sich für Waschtischunterschränke oder Regale und bringen Wohnlichkeit. Kontraste sollten sparsam eingesetzt werden, damit der Raum nicht gedrungen wirkt. Gehen wir tiefer in die Details.
In einem kleinen Badezimmer ist die Dusche oft der zentrale Blickfang. Um dafür zu sorgen, dass sie den Raum größer erscheinen lässt und sich perfekt in seine Harmonie einfügt, sollte sie also nicht wie ein Fremdkörper wirken. Unsere Empfehlung geht daher ganz klar zu einer ebenerdigen Walk-in-Dusche. Denn wo es keine Einstiegskanten gibt, vergrößert sich automatisch das Raumgefühl. Die Dusche wird so wie von selbst Teil der Fläche. Sie nimmt keinen Platz, sie gibt ihn.
Eng verbunden mit der Dusche sind natürlich Elemente, die das Wasser in der Duschkabine halten. Ohne Spritzschutz müssten Sie nach der Körperpflege sofort zum Wischmopp greifen. Unser Rat für kleine Badezimmer lautet hier: Verzichten Sie möglichst auf Duschvorhänge und andere störende Raumfresser. Ideal sind großformatige Paneele aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff. Sie werfen keine Schatten, setzen dem freien Blick keine Grenzen und sorgen so für ein Gefühl von Offenheit.
Wo Wasser läuft, sind Fliesen nie weit weg. Um in einem kleinen Badezimmer mit Fliesen die maximale Raumwirkung zu erzielen, existieren zwei Tricks:
Großformatige Fliesen sind ein Kann, aber kein Muss. Wichtiger ist, wo und wie viel gefliest wird. Dabei gilt: Je weniger Fliesen, desto besser, denn oft lassen die Kacheln mit ihrem Auf und Ab zwischen Fuge und Keramik den Raum kleiner wirken. Variieren Sie also: Am Waschbecken sollte die Fliesenhöhe mindestens 15 cm über dem Becken liegen, im WC-Bereich empfehlen sich 130 bis 150 cm, rund um Dusche und Wanne benötigen Sie mindestens 200 cm. Der Rest der Wand gehört dem Putz oder einer Feuchtraumtapete.
Wichtiger als die Größe der Fliesen ist, wo und wie viel gefliest wird. Kombinationen aus Kacheln und Putz wirken viel moderner und wohnlicher als voll geflieste Bäder.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Aber noch wichtiger als die Fliesen selbst ist tatsächlich ihre Linienführung: Vertikale Linien strecken einen Raum. Vielleicht kennen Sie das Prinzip noch aus dem Kunstunterricht? Vermeiden Sie also unbedingt Unterbrechungen in der Optik. Muster oder asymmetrisch gesetzte Fliesen sind tabu, wenn Sie Ihr Bad größer wirken lassen wollen.
Wenn wir über Fliesen reden, müssen wir natürlich auch über Farben sprechen – nicht nur für die Kacheln, sondern für Ihr gesamtes Badezimmer. Die Regel dazu ist allerdings sehr einfach. Es gilt: Helle Farben lassen Räume größer wirken. Dunkle Töne wirken eher drückend und einengend. Dabei müssen Sie natürlich nicht ausschließlich in Weiß denken. Infrage kommen auch Pastelltöne oder ein sanftes Blau. Grüne Töne wie Salbeigrün, Graugrün oder Olivgrün wirken harmonisch, natürlich und liegen gerade voll im Trend. Oder Sie greifen zu beigen bzw. greigen Tönen. Diese wirken ruhig und dennoch nicht steril wie reines Weiß. Nur auf die Idee mit dem Badezimmer ganz in Schwarz verzichten Sie besser, sonst fühlen Sie sich beim Duschen wie in einer Höhle.
Vor allem bei den Böden sind helle Farben maßgeblich, um für ein großzügiges Raumgefühl zu sorgen. Im Idealfall ist daher sogar der Duschvorleger Ton in Ton.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Eng verbunden mit der Farbgestaltung ist die Zonierung Ihres Badezimmers. Was meinen wir damit? Folgendes:
Wenn Sie Ihr Bad optisch in eindeutig erkennbare Bereiche aufteilen, erscheint es größer. Da sind zum Beispiel die Zone für das Waschbecken, die Zone für die Dusche und eventuell die Zone für das WC. Sie erzielen diesen Effekt vor allem durch akzentuierende Farben. Schlagen Sie dabei nur nicht über die Stränge und gehen Sie ins absolute Komplement. Dadurch würden Sie das genaue Gegenteil erreichen und die Zonen als enge Fremdkörper etablieren. Besser sind ruhige, monochrome Farben, die mit dem Rest des Bades harmonieren und sich nur leicht absetzen.
Zu viele einzelne dominante Elemente zerstören die Wirkung eines kleinen Badezimmers. Klare Linien, reduzierte Muster und harmonische Farben sind ausschlaggebend, so Natascha Beha.
Ein letzter Tipp und dann geht es weiter mit den Details Ihres kleinen Badezimmers: Planen Sie von Anfang an Ablagefläche ein. Denn irgendwo müssen Shampoo und Luffaschwamm schließlich ihren Platz finden. Dabei meinen wir keine Schränke oder Boards, sondern Wandnischen und ähnliche versteckte Ablageflächen, die Sie in Ihr Badezimmer integrieren lassen können. Das erfordert natürlich kleinere bauliche Eingriffe, sollte gestandene Handwerke aber nicht überfordern. Wie viel Platz sich so gewinnen lässt, ist oft erstaunlich.
Zuletzt folgt alles, was sich auch nachträglich noch ohne große Mühe ändern lässt. Sollten Sie Ihr Bad nicht komplett renovieren, sondern ihm nur ein kleines Refresh gönnen, sind Sie hier also ebenfalls goldrichtig. Die i-Tüpfelchen für Ihr kleines Badezimmer sind:
Stauraum im Bad ist wichtig. Denn Föhn, Pflegeutensilien und Glätteisen brauchen ihren Platz, auch wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Am besten immer in Reichweite. Klar, in einem kleinen Bad findet sich selten genug Standfläche für den großen Handtuchschrank, aber ein Waschtischunterschrank lässt sich immer verbauen. Wir empfehlen Ihnen ein Modell mit Schubladen. So bereiten Ihnen sperrige Türen, die auf engem Raum mit Wänden oder WC kollidieren könnten, keine Kopfschmerzen und Sie müssen nicht auf allen Vieren kriechen, weil irgendwer die Zahnpasta wieder ganz hinten im Schrank deponiert hat.
Nicht alles möchten Sie in Ihrem Badezimmer in Schränken aufbewahren. Manch ein Utensil ist am besten immer griffbereit. Sei es das Shampoo für die tägliche Haarwäsche oder die Zahnbürste, denn der Zahnarzt empfiehlt zweimal täglich Zähneputzen. Viel Platz sparen Sie jetzt mit einem modularen Aufbewahrungssystem, das sich ganz natürlich in Ihr Bad einfügt und komfortable Ablagen für so ziemlich alles bietet, was Sie für die Körperpflege benötigen – vom Handtuch bis zum Toilettenpapier.
Mit den richtigen Accessoires gibt es keinen Grund, Kompromisse zwischen Optik, Praktikabilität und Komfort einzugehen.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Noch mehr Platz für Shampoo und Duschgel erhalten Sie, wenn Sie sich für ein Duschsystem oder Thermostat mit Ablagefläche entscheiden. So wird aus der Halterung gleichzeitig ein leicht zu erreichender Platz für Duschgel und Shampoo. Wenn Ihnen dann das heiße Wasser wohlig auf den Kopf prasselt und Sie sich in Gedanken ganz weit wegträumen, müssen Sie nicht einmal mehr die Augen öffnen, um die Seife zu finden. Ein Griff, kein Blick, und ihre Traumreise geht weiter, während Sie sich einschäumen.
Aber genug des Stauraumes. Im Bad immer wichtig: ein Spiegel. Frisur und Makeup müssen schließlich sitzen. Der Klassiker ist der Spiegel über dem Waschbecken – für kleine Bäder am besten kombiniert mit hellen Leuchten. Aber denken Sie bei den reflektierenden Oberflächen gerne weiter, denn jeder Spiegel lässt Ihr Bad größer wirken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem wandmontierten, bodenlangen Spiegel? Der optische Effekt ist enorm und die Möglichkeit, den Sitz des kompletten Outfits zu prüfen, ist gleichzeitig überaus praktisch. Vielleicht ein deckenmontierter Spiegel zwischen den Lampen, um das Licht noch stärker zu reflektieren? Ein Schminkspiegel hingegen lässt das Bad zwar nicht größer wirken, ist aber für die täglichen Routinen extrem hilfreich. Zudem lässt er sich an Teleskoparmen oder in Nischen so platzieren, dass selbst kleine Ecken sinnvoll genutzt und Flächen optimal ausgenutzt werden können.
Kompakter Wohnraum bleibt ein globaler Megatrend. Bäder entwickeln sich dabei zu Orten der mentalen Regeneration. Hier finden Menschen ihre Auszeit vom Stress der Großstadt.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Zuletzt benötigen alle Installationen im Bad (bis auf die Toilette) natürlich ihre Armatur, sonst würde das Wasser permanent laufen. Dazu haben wir zwei wichtige Ratschläge: Setzen Sie zunächst auf hochwertige Armaturen. Sie überzeugen nicht nur durch Design und angenehme Haptik, sondern auch durch präzise gefertigte Innenleben, die im Alltag zuverlässig funktionieren. Gerade im Bereich der Armaturen wirken täglich viele Handgriffe und Bewegungen – Qualität sorgt hier für spürbare Stabilität und minimiert das Risiko unentdeckter Tropf- oder Leckstellen.
Während günstige Produkte häufig schneller an ihre Grenzen stoßen, bieten Markenarmaturen eine deutlich höhere Verarbeitungsqualität, die sich über viele Jahre auszahlt. So bleibt Ihr Bad nicht nur schöner, sondern auch technisch verlässlich ausgestattet.
Hochwertige Produkte lohnen sich in vielerlei Hinsicht: Sie sind nicht nur langlebiger, praktischer und alltagstauglicher – vor allem lassen sich mit ihnen auch echte Akzente in kleinen Räumen setzen.
Natascha Beha, hansgrohe Badexpertin
Weiterhin empfehlen wir für kleine Badezimmer immer sogenannte Unterputzarmaturen. Bei diesen Modellen liegt – wie es der Name bereits ankündigt – ein Großteil der Armatur unter dem Putz und nichts ragt störend und auffällig in Ihr Bad hinein. Was zu sehen bleibt, sind lediglich die reinen Bedienelemente. Groß wie ein praktischer Handgriff oder klein wie ein Knopf – ganz so, wie Sie es gerne hätten.
Als letzter hansgrohe-Tipp: Planen Sie Ihr Bad so, dass auch Ihre Enkel noch etwas davon haben. Nicht unbedingt vom Badezimmer selbst, aber vom Planeten, auf dem es steht. Nachhaltigkeit liegt in unser aller Verantwortung.
Setzen Sie auf wassersparende Duschsysteme, langlebige Produkte und eine energieeffiziente Beleuchtung. Vielleicht fällt die Anfangsinvestition dabei ein wenig höher aus als bei der Billiglösung, allerdings hat sie sich schnell wieder amortisiert. Denn wie heißt es so schön? Wer billig kauft, zahlt zweimal.
Und damit sind Sie fast schon selbst Profi für kleine Badezimmer. Vom ersten Entwurf bis hin zu den letzten Details wissen Sie, worauf es ankommt, um aus wenigen Quadratmetern Bad etwas ganz Großes zu machen. Am besten beginnen Sie direkt mit der Planung.
Dafür müssen Sie nicht einmal aus dem Haus gehen, denn auf unserer Homepage finden Sie unser 3D-Inspirator-Tool. Wählen Sie einfach die Grundform Ihres Badezimmers und legen Sie los! Farbgestaltung, Dusche und Waschbecken, Beleuchtung und Armaturen – Sie wählen aus, was Sie sich vorstellen. Wenn Ihr Traumbad dann fertig ist, speichern Sie den Entwurf – und zeigen ihn dem Fachbetrieb, den wir Ihnen gerne empfehlen. Badplanung kann so einfach sein.
Eine feste Grenze gibt es nicht. Entscheidend ist nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern auch der Zuschnitt des Raumes oder der Dachschrägen. Wenn Sie mit vier Quadratmetern oder weniger operieren müssen, können Sie allerdings gerne von einem kleinen Badezimmer sprechen.
Beginnen Sie immer mit dem Layout und den drei Fragen:
Soll eine Badewanne eingebaut werden?
Befindet sich das WC mit im Bad?
Wo werden Lampen installiert?
Erst wenn diese Aspekte geklärt sind, folgen alle weiteren Schritte.
Es gilt: Je mehr Licht sie installieren, desto größer wirkt der Raum. Beschränken Sie sich also nicht nur auf eine einzelne Leuchte an der Decke. Besser sind Spots; dazu beleuchtete Spiegel, Lichtleisten und weitere Illuminationselemente.
Kleine Badezimmer profitieren vor allem von hellen Farben. Sie lassen Räume größer erscheinen. Akzente setzen Sie vor allem zur Zonierung: Wenn Waschtisch, Dusche oder das WC sich farblich leicht absetzen, steigern sie das Raumgefühl.
Wichtiger als die Größe der Kacheln ist ihre Linienführung. Unterbrechungen nehmen wir als störend wahr und empfinden den Raum automatisch als kleiner. Verzichten Sie daher auf Muster oder asymmetrisch verlegte Fliesen.
Viele kleine Aufbewahrungssysteme sind deutlich besser als ein klobiger Großschrank, in dem Sie alles auf einmal unterbringen. Bei hansgrohe finden Sie deshalb zahlreiche unterschiedliche Aufbewahrungssysteme. Vom Unterschrank für das Waschbecken über Brausestangen mit Ablage bis zum modularen Stecksystem für die Wände.
Wie in allen anderen Bädern gilt auch für kleine Badezimmer: Langfristig profitieren Sie von hochwertigen Armaturen. Sie bieten mehr Komfort, sind deutlich nachhaltiger und tragen zur Akzentuierung des Raumes bei. Ansonsten empfehlen sich gerade für kleine Bäder Unterputzarmaturen, um noch mehr Platz zu sparen.
Beginnen Sie die Reise zu Ihrem Traumbad am besten mit unserem 3D-Inspirator-Tool. Dort stellen Sie Ihr Badezimmer ganz einfach und individuell per Mausklick zusammen. Ihren Entwurf können Sie abschließend speichern. Den Fachbetrieb für die Umsetzung empfehlen wir Ihnen gerne.